Stiftung

Eine gemeinnützige Stiftung als Inhaber

Friedrich Bluhme Jebsen hatte Vorsorge für die Zeit nach seinem Tod getroffen. Sein Lebenswerk lebt in der von ihm gegründeten Stiftung fort. Die Friedrich Bluhme und Else Jebsen-Stiftung ist eine Errichtung des privaten Rechts und hat ihren Sitz in Lübeck. Zweck der Stiftung ist es, mit den ihr zufließenden Erträgen aus dem Stiftungsvermögen ausschließlich und unmittelbar mildtätige, gemeinnützige, kirchliche und kulturelle Anliegen in der Region Lübeck zu fördern. Das Stiftungsvermögen besteht im wesentlichen aus der Beteiligung der Friedrich Bluhme Jebsen GmbH an der Lübecker Marzipan-Fabrik v. Minden & Bruhns GmbH & Co. KG.

Bedeutende finanzielle Förderungen und Leistungen wurden zur Erhaltung der Villa Jebsen, dem ehemaligen Wohnsitz der Eheleute Jebsen, getätigt. Diese Villa wurde der Gemeinde Stockelsdorf übertragen und ist zum gemeindlichen und kulturellen Zentrum von Stockelsdorf geworden. Die Stiftung stellte Mittel zur Verfügung, als es darum ging, für die Hansestadt Lübeck eine historisch bedeutsame Sammlung von Lübecker Silber zu sichern oder seltene Stockelsdorfer Fayencen zu erwerben. Sie hat die Kosten für die Neuschaffung des Neptuns auf der Puppenbrücke in Lübeck und der Marienfigur im stadtseitigen Giebel des Holstentores übernommen. Seit vielen Jahren legt die Stiftung einen besonderen Schwerpunkt auf die finanzielle Unterschtützung der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Lübeck des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein für definierte Forschungsvorhaben ebenso wie für Therapievorhaben oder für die Anschaffung medizinischer Geräte. Kirchen, Schulen und Vereine der Hansestadt Lübeck und in Stockelsdorf konnten durch beträchtliche Spenden der Stiftung ihre Projekte realisieren.

Die Friedrich Bluhme und Else Jebsen-Stiftung hatte und hat nach wie vor maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der Lübecker Marzipan-Fabrik v. Minden & Bruhns. Dem Willen des Stifters entsprechend, den Erhalt des Unternehmens und seine Unabhängigkeit zu sichern, ermöglichte sie die Bildung einer günstigen Kapitalstruktur als Voraussetzung für kontinuierliches Wachstum.